Biel

Beschreibung

So um 1277 wurde ich noch Buele genannt. Da tönt doch Biel bedeutend freundlicher. Übrigens: Es wĂ€re lieb von dir, wenn du das E in meinem Namen auch aussprechen wĂŒrdest. Wie Gluringen, Selkingen und Ritzingen war ich Teil des Viertels Grafschaft, dessen historisches, kirchliches und gerichtliches Zentrum ich schon ab 1374 war. Nirgends sonst im Goms findet sich ein derart ausgeprĂ€gter Dorfplatz mit stolzen HĂ€userzeilen, wie ich ihn vor der Kirche habe. Einmalig sind auch einige meiner Dorfteile mit Namen «im Himmel», «in dr Hell» (nicht Hölle sondern eher vom althocheutschen halda, was Bergabhang bedeutet) und «uf em Schloss». Speziell auch der weltliche Steinbau, das «GrafehĂŒs».

Die Natur hat mich und meine Bewohner ĂŒber die Jahrhunderte geprĂ€gt. Auf der einen Seite forderte in alten Zeiten die Bodenknappheit meine HĂ€user eng aneinandergereiht an den Hang zu bauen. Andererseits formten mich die Naturgefahren. 1827 wurde die HĂ€lfte von mir Opfer einer Lawine. Ein Gedenkstein auf dem Friedhof erinnert noch daran. Seit 2000 schĂŒtzt mich und meinen Nachbarn Selkingen ein Damm vor den Launen des Wallibachs.

Die Neuzeit hielt schon frĂŒh bei mir Einzug. Denn seit 1915 bin ich ĂŒber meinen Bahnhof mit der Eisenbahn an die weite Welt angebunden. Es ist mir eine Freude, mich dir vorzustellen.

So um 1277 wurde ich noch Buele genannt. Da tönt doch Biel bedeutend freundlicher. Übrigens: Es wĂ€re lieb von dir, wenn du das E in meinem Namen auch aussprechen wĂŒrdest. Wie Gluringen, Selkingen und Ritzingen war ich Teil des Viertels Grafschaft, dessen historisches, kirchliches und gerichtliches Zentrum ich schon ab 1374 war. Nirgends sonst im Goms findet sich ein derart ausgeprĂ€gter Dorfplatz mit stolzen HĂ€userzeilen, wie ich ihn vor der Kirche habe. Einmalig sind auch einige meiner Dorfteile mit Namen «im Himmel», «in dr Hell» (nicht Hölle sondern eher vom althocheutschen halda, was Bergabhang bedeutet) und «uf em Schloss». Speziell auch der weltliche Steinbau, das «GrafehĂŒs».

Die Natur hat mich und meine Bewohner ĂŒber die Jahrhunderte geprĂ€gt. Auf der einen Seite forderte in alten Zeiten die Bodenknappheit meine HĂ€user eng aneinandergereiht an den Hang zu bauen. Andererseits formten mich die Naturgefahren. 1827 wurde die HĂ€lfte von mir Opfer einer Lawine. Ein Gedenkstein auf dem Friedhof erinnert noch daran. Seit 2000 schĂŒtzt mich und meinen Nachbarn Selkingen ein Damm vor den Launen des Wallibachs.

Die Neuzeit hielt schon frĂŒh bei mir Einzug. Denn seit 1915 bin ich ĂŒber meinen Bahnhof mit der Eisenbahn an die weite Welt angebunden. Es ist mir eine Freude, mich dir vorzustellen.

Lage
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