Pfarrkirche St. Mauritius Zermatt

Beschreibung

In der Pfarrkirche St. Mauritius von Zermatt herrscht ein reges religi√∂ses Leben ‚Äď die Kirche geh√∂rt zu den lebendigsten im ganzen Oberwallis. Einheimische und G√§ste aus aller Welt besuchen die Messen.

1285 wird die Pfarrkirche St. Mauritius zum ersten Mal urkundlich erw√§hnt. Man kann davon ausgehen, dass die Kirche zu dieser Zeit noch ein kleines, bescheidenes Gotteshaus war. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie mehrfach vergr√∂ssert und renoviert. Die Vorg√§ngerin der jetzigen Pfarrkirche wurde vermutlich um 1587 im sogenannten italienischen Baustil errichtet. Urspr√ľnglich standen drei gotische Alt√§re in der Pfarrkirche. Dem Trend der Zeit folgend wurden sie im 18. Jahrhundert durch Barockalt√§re ersetzt. Auf der S√ľdseite der Kirche befanden sich der Friedhof und das Beinhaus aus dem Jahre 1651.

Die neue Kirche von 1913 Zuerst wollten die Zermatter keine neue Kirche. Doch nach der Gemeindeabstimmung vom 13. November 1910 konnte mit der Realisierung des ehrgeizigen Vorhabens begonnen werden. Der Architekt Adolf Gaudy aus Rorschach entwarf die Pl√§ne f√ľr den Neubau. Am 6. Juni 1916 weihte Monsignore Joseph Mari√©tan, Bischof von Bethlehem und Abt von St. Maurice, die neue Kirche ein. Der erste Sonntag im Monat Juni wird darum jedes Jahr als Kirchweihfest gefeiert. 1920 wurde die Kirche ausgemalt, 1925 konnte die Turmuhr installiert werden. Die grosse Orgel von 1926 und drei neue Glocken im Jahre 1932 schlossen den Kirchenbau ab. Die heutige Kirche steht weiter √∂stlich als ihre Vorg√§ngerin.

Totalrenovation 1980 Zur 700-Jahr-Feier der Pfarrei 1980 unterzog Pfarrer Eduard Imhof die Kirche einer Totalerneuerung. Innen wurde einiges ver√§ndert, u.a. wurden die Beichtst√ľhle und Zweierb√§nke in den Seiteng√§ngen sowie die Kanzel entfernt, Zelebrationsaltar und Ambo errichtet, die Stationen des Kreuzweges ausgewechselt und die Taufkapelle in eine Muttergotteskapelle umgewandelt. Chor und Gew√∂lbe erhielten neue Deckengem√§lde. Das Deckengem√§lde "Arche Noah" im Zentrum des Kirchenschiffes stammt aus dem Jahr 1980 und wurde von Paolo Parente aus Florenz geschaffen.

Sch√ľtzenswerte Objekte Die Kirche St. Mauritius ist im Schweizerischen Inventar der Kulturg√ľter von regionaler Bedeutung (KGS Inventar) eingetragen. Dies wegen der Alt√§re und wegen des Taufsteines.

  • Foto-Sujet: Auf der Eingangstreppe Sicht auf das Matterhorn

  • in der Kirche erh√§ltlich: Kunstf√ľhrer √ľber die Kirche

  • zum Lesen vor Ort: Informationen √ľber das Deckengem√§lde "Arche Noah" von Paolo Parente

  • kleiner Raum f√ľr Gedenkkerzen

  • beliebte Hochzeitskirche

  • Messen mit Chorgesang (ca. jeden 2. Sonntag und an Feiertagen)

In der Pfarrkirche St. Mauritius von Zermatt herrscht ein reges religi√∂ses Leben ‚Äď die Kirche geh√∂rt zu den lebendigsten im ganzen Oberwallis. Einheimische und G√§ste aus aller Welt besuchen die Messen.

1285 wird die Pfarrkirche St. Mauritius zum ersten Mal urkundlich erw√§hnt. Man kann davon ausgehen, dass die Kirche zu dieser Zeit noch ein kleines, bescheidenes Gotteshaus war. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie mehrfach vergr√∂ssert und renoviert. Die Vorg√§ngerin der jetzigen Pfarrkirche wurde vermutlich um 1587 im sogenannten italienischen Baustil errichtet. Urspr√ľnglich standen drei gotische Alt√§re in der Pfarrkirche. Dem Trend der Zeit folgend wurden sie im 18. Jahrhundert durch Barockalt√§re ersetzt. Auf der S√ľdseite der Kirche befanden sich der Friedhof und das Beinhaus aus dem Jahre 1651.

Die neue Kirche von 1913 Zuerst wollten die Zermatter keine neue Kirche. Doch nach der Gemeindeabstimmung vom 13. November 1910 konnte mit der Realisierung des ehrgeizigen Vorhabens begonnen werden. Der Architekt Adolf Gaudy aus Rorschach entwarf die Pl√§ne f√ľr den Neubau. Am 6. Juni 1916 weihte Monsignore Joseph Mari√©tan, Bischof von Bethlehem und Abt von St. Maurice, die neue Kirche ein. Der erste Sonntag im Monat Juni wird darum jedes Jahr als Kirchweihfest gefeiert. 1920 wurde die Kirche ausgemalt, 1925 konnte die Turmuhr installiert werden. Die grosse Orgel von 1926 und drei neue Glocken im Jahre 1932 schlossen den Kirchenbau ab. Die heutige Kirche steht weiter √∂stlich als ihre Vorg√§ngerin.

Totalrenovation 1980 Zur 700-Jahr-Feier der Pfarrei 1980 unterzog Pfarrer Eduard Imhof die Kirche einer Totalerneuerung. Innen wurde einiges ver√§ndert, u.a. wurden die Beichtst√ľhle und Zweierb√§nke in den Seiteng√§ngen sowie die Kanzel entfernt, Zelebrationsaltar und Ambo errichtet, die Stationen des Kreuzweges ausgewechselt und die Taufkapelle in eine Muttergotteskapelle umgewandelt. Chor und Gew√∂lbe erhielten neue Deckengem√§lde. Das Deckengem√§lde "Arche Noah" im Zentrum des Kirchenschiffes stammt aus dem Jahr 1980 und wurde von Paolo Parente aus Florenz geschaffen.

Sch√ľtzenswerte Objekte Die Kirche St. Mauritius ist im Schweizerischen Inventar der Kulturg√ľter von regionaler Bedeutung (KGS Inventar) eingetragen. Dies wegen der Alt√§re und wegen des Taufsteines.

  • Foto-Sujet: Auf der Eingangstreppe Sicht auf das Matterhorn

  • in der Kirche erh√§ltlich: Kunstf√ľhrer √ľber die Kirche

  • zum Lesen vor Ort: Informationen √ľber das Deckengem√§lde "Arche Noah" von Paolo Parente

  • kleiner Raum f√ľr Gedenkkerzen

  • beliebte Hochzeitskirche

  • Messen mit Chorgesang (ca. jeden 2. Sonntag und an Feiertagen)

Lage
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