Riffelhaus 1853

Beschreibung

Das Hotel auf dem Riffelberg war das erste Hotel, das in dieser Höhe gebaut wurde. Gleichzeitig war es das zweite Zermatter Hotel ĂŒberhaupt. Diese Leistung am Berg zeigt den Pinoiergeist von Zermatter Unternehmern.

Unter Pfarrer Joseph Rudens FederfĂŒhrung erwarben drei Zermatter den Boden auf dem Riffelberg von der Burgergemeinde Zermatt und erbauten 1854 ein kleines Gasthaus mit 18 Betten. Doch der Bau auf 2'566 m Höhe gestaltete sich schwierig und kostspielig. Holz musste von Riffelalp, alles ĂŒbrige von Zermatt her mit Maultieren hinauf gesĂ€umt und getragen werden.

Ausgangspunkt fĂŒr die Erstbesteigung der Dufourspitze Viele Einheimische prophezeiten schadenfreudig den Ruin. Dem war aber offensichtlich nicht so. Einmal stand ein Hotel abseits aller Zivilisation ganz im Trend der damaligen Zeit. Die feudalen Gesellschaftsschichten flohen vor der aufkeimenden Industriegesellschaft in die Natur. Im Weiteren eröffnete das im Schatten der mĂ€chtigsten Berge der Alpen erbaute Riffelhaus sozusagen das goldene Zeitalter des Alpinismus. Schon in seinem zweiten Jahr (1855) wurde von hier aus der höchste Berg der Schweiz, die Dufourspitze, bestiegen. Um dem Neid den Wind aus den Segeln zu nehmen, verkauften die drei Zermatter ihr Gasthaus (1862) der Burgergemeinde von Zermatt. Den Erbauern ging es ja nicht darum, sich zu bereichern, sondern sie wollten beweisen, dass die Zukunft des armen Dorfes im Tourismus liegt. Im Jahre 1982 wurde das ganze Hotel renoviert. Es verfĂŒgt ĂŒber 60 Betten. Quelle siehe Literaturhinweis unten.

Tipp fĂŒr AusfĂŒgler

  • Zahlreiche GemĂ€ldeportrĂ€ts von Zermatter BergfĂŒhrern aus zwei Jahrhunderten

Literatur "Hotels erzĂ€hlen – 150 Jahre Riffelberg, 125 Jahre Grand Hotel Zermatterhof", Ernesto Perren. Rotten Verlag, Visp. Deutsch. ISBN 3-907624-64-5

Das Hotel auf dem Riffelberg war das erste Hotel, das in dieser Höhe gebaut wurde. Gleichzeitig war es das zweite Zermatter Hotel ĂŒberhaupt. Diese Leistung am Berg zeigt den Pinoiergeist von Zermatter Unternehmern.

Unter Pfarrer Joseph Rudens FederfĂŒhrung erwarben drei Zermatter den Boden auf dem Riffelberg von der Burgergemeinde Zermatt und erbauten 1854 ein kleines Gasthaus mit 18 Betten. Doch der Bau auf 2'566 m Höhe gestaltete sich schwierig und kostspielig. Holz musste von Riffelalp, alles ĂŒbrige von Zermatt her mit Maultieren hinauf gesĂ€umt und getragen werden.

Ausgangspunkt fĂŒr die Erstbesteigung der Dufourspitze Viele Einheimische prophezeiten schadenfreudig den Ruin. Dem war aber offensichtlich nicht so. Einmal stand ein Hotel abseits aller Zivilisation ganz im Trend der damaligen Zeit. Die feudalen Gesellschaftsschichten flohen vor der aufkeimenden Industriegesellschaft in die Natur. Im Weiteren eröffnete das im Schatten der mĂ€chtigsten Berge der Alpen erbaute Riffelhaus sozusagen das goldene Zeitalter des Alpinismus. Schon in seinem zweiten Jahr (1855) wurde von hier aus der höchste Berg der Schweiz, die Dufourspitze, bestiegen. Um dem Neid den Wind aus den Segeln zu nehmen, verkauften die drei Zermatter ihr Gasthaus (1862) der Burgergemeinde von Zermatt. Den Erbauern ging es ja nicht darum, sich zu bereichern, sondern sie wollten beweisen, dass die Zukunft des armen Dorfes im Tourismus liegt. Im Jahre 1982 wurde das ganze Hotel renoviert. Es verfĂŒgt ĂŒber 60 Betten. Quelle siehe Literaturhinweis unten.

Tipp fĂŒr AusfĂŒgler

  • Zahlreiche GemĂ€ldeportrĂ€ts von Zermatter BergfĂŒhrern aus zwei Jahrhunderten

Literatur "Hotels erzĂ€hlen – 150 Jahre Riffelberg, 125 Jahre Grand Hotel Zermatterhof", Ernesto Perren. Rotten Verlag, Visp. Deutsch. ISBN 3-907624-64-5

Lage
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